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    April 2008
    NA-Kupfermail
    Pressemitteilung
    Hamburg, 19. April 2008
    Norddeutsche Affinerie AG erweitert den Vorstand
    Presseinformation
    Hamburg, 15. April 2008
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    Presseinformation
    Hamburg, 18. März 2008
    Norddeutsche Affinerie AG unterstreicht die Notwendigkeit des geplanten Kraftwerks Moorburg
    Presseinformation
    Hamburg, 13. März 2008
    Norddeutsche Affinerie hält über 95 Prozent der Anteile an Cumerio
    Redetext
    Hamburg, 29. Februar 2008
    Hauptversammlung 2008
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    Glossar

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    Anoden Positiv polarisierte Elektroden einer Elektrolysezelle; Kupfergehalt rd. 99,5%
    Anodenofen Aggregat der pyrometallurgischen Kupferraffination; in einem kombinierten Spül- und Reduktionsprozess (dem sog. Polen) wird das Kupfer gereinigt und durch Absenkung des Sauerstoffgehalts Anodenkupfer hergestellt.
    Anodenschlamm Produkt der ® Kupferelektrolyse, das sich bei der Auflösung der Kupferanoden auf dem Boden der Elektrolysezelle absetzt, sowie an den Anodenresten anhaftet. Mit dem Anodenschlamm werden edle und unlösliche Bestandteile der Anode ausgebracht (z.B. Silber, Gold, Selen und Blei).
    Backwardation "Die Äpfel auf dem Markt sind teurer als die Äpfel auf dem Baum" Besondere Preiskonstellation an den Metallbörsen (LME, COMEX), die durch Verknappung von prompt verfügbaren Metallbeständen auftritt. Während einer Backwardation notieren, im Gegensatz zum Contango, die Preise für kurzfristig verfügbare Metalle (Kassa-, Tageskurs) über den Langfristpreisen (3-Monats-, Terminkurs).
    BE-Kupfer Best-Electrolyt-Kupfer; zeichnet sich durch besondere elektrische Leitfähigkeit, gute Löteigenschaften und hervorragende Wasserstoffbeständigkeit aus
    Betriebsstillstand Turnusmäßig wiederkehrende Stilllegung der Produktion, um sämtliche Öfen und dazugehörige Anlagen zu überholen, warten und instandzusetzen. (Neue Ausmauerung der Öfen, Austausch von Brennern, etc.)
    Blisterkupfer Auch "Blasenkupfer" ist unraffiniertes, blasiges Kupfer. Kupfer besitzt im schmelzflüssigen Zustand ein höheres Lösevermögen für Gase als das feste Metall. Beim Erstarren scheiden sich die Gase als kleine Blasen (englisch: blister) im Kupfer aus.
    Cakes Im ® Stranggussverfahren hergestellte Vierkantbarren mit variabler Länge und einem Gewicht von bis zu 25 Tonnen. Cakes sind das Vorprodukt für die Herstellung von Kupferblechen und Folien.
    COMEX Ist neben der LME eine der beiden wichtigen Metallbörsen. Sie hat vor allem Bedeutung für den amerikanischen Markt.
    Contango "Die Äpfel am Baum sind teurer als die Äpfel auf dem Markt" Ist der Normalzustand der Metallpreisnotierungen an den Metallbörsen, bei dem der Tagespreis unter dem Terminpreis für das jeweilige Metall liegt.
    Contimeltanlage Ein von der NA und Union Miniere (Belgien) entwickeltes kontinuierliches und damit besonders energiesparendes Verfahren zur Verarbeitung von ® Blisterkupfer, Kupferschrott und Anodenresten zu Kupferanoden.
    Doppelkontaktanlage Bei der Schwefelsäureherstellung wird das im Prozeßgas enthaltene Schwefeldioxid (SO2) an sog. Kontakten (Katalysatoren) zu Schwefeltrioxid (SO3) umgesetzt und anschließend in Schwefelsäure (H2SO4) absorbiert. Der Umsetzungsgrad des vorlaufenden Schwefels erreicht in einer solchen Einfachkontaktanlage ca. 97,5%. Durch weitere, der SO3-Zwischenabsorption nachgeschaltete Kontaktstufen (Doppelkontakt), wird der Wirkungsgrad der SO2-Abscheidung deutlich erhöht (NA: 99,6%).
    DOWA-Tower Aggregat , das bei der NA eingesetzt wird, um das Quecksilber vor der Schwefelsäureproduktion aus den SO2-haltigen Abgasen der RWO zu entfernen. Dabei werden die Abgase durch einen mit kleinen porösen Bimsstein-Pellets gefüllten Turm (Tower) geleitet. DOWA ist der Name der japanische Firma, die das entsprechende Verfahren entwickelt hat und das Patent besitzt.
    Eisensilikatgestein Schmelzprodukte der (Primär)-Kupfergewinnung. Im Verhüttungsprozess wird das im Kupferkonzentrat chemisch gebundene Eisen unter Zugabe von Sand (SiO2) zu Eisensilikat (2 FeO x SiO2) verschmolzen. In der Struktur vergleichbar mit natürlichen Gesteinen, hat dieses künstlich erzeugte Gestein jedoch eine deutlich höhere Dichte und Härte.
    Elektrolyt Ist ein Stoff (bzw. dessen Lösung), der aufgrund vorhandener freibeweglicher Ionen elektrische leitfähig ist. In einer Kupferelektrolyse besteht dieser aus einer schwefelsauren Kupfersulfatlösung und verbindet Anode und Kathode als elektrischer Leiter. Da sich während des Prozesses Kupfer sowie andere lösliche Stoffe (z.B. Arsen und Nickel) aus den Anoden im Elektrolyten anreichern, wird kontinuierlich eine Teilmenge des Elektrolyten ausgetauscht. Nach der Entkupferung werden angereicherte Stoffe – z.B. Arsen als Arsenik (As2O3) und Nickel als Nickelsulfat (NiSO4) – gewonnen. Der Elektrolyt wird in regenerierter Form dem Prozess wieder zugesetzt (Kreislauf).
    Gießwalzdraht Im ® Southwire-Verfahren hergestelltes Vorprodukt für die Produktion von Drähten. Durchmesser von 8 bis 25 mm.
    Güldisch Rohsilber mit einem Silbergehalt von mehr als 90%. Enthält neben Gold auch Platinmetalle. Wird in der Silberelektrolyse weiter raffiniert.
    Katalysator Katalysatoren sind Stoffe, die durch ihre Anwesenheit die Ablaufgeschwindigkeiten chemischer Reaktionen beeinflussen (erhöhen) und nach Abschluss der Reaktion in unveränderter Form vorliegen. Theoretisch wird ein Katalysator nicht verbraucht.
    Kathoden Negativ polarisierte Elektrode einer Elektrolysezelle.
    Kokille Gussform aus Kupfer, Graphit, Gusseisen oder Stahl zum Gießen von Metallblöcken. Für die Herstellung von Kupfer-Stranggussformaten werden wassergekühlte, oben und unten offene Kokillen aus Graphit mit einer Kupferummantelung verwendet.
    Konverter Metallurgisches Aggregat, in dem i.d.R. oxidierende Metallgewinnungs- oder Raffinationsprozesse durchgeführt werden.
    Kupferanoden Endprodukt des Hüttenprozesses (Kupfergehalt 99,6%). Sie wird in der Elektrolyse zur Kupferkathode weiterverarbeitet.
    Kupferelektrolyse Die Elektrolyse – ein hydrometallurgischer Prozess zur elektrochemischen Raffination von Kupfer – ist die letzte Raffinationsstufe der Kupfergewinnung. Anode und Kathode werden im Wechsel in eine schwefelsaure Lösung (Elektrolyt) gehängt und an einen Stromkreis angeschlossen. Kupfer und unedlere Elemente (Arsen, Nickel, etc.) gehen an der Anode in die Lösung. Edelmetalle und in Schwefelsäure unlösliche Elemente (z.B. Blei, Selen) sinken zu Boden und bilden den Anodenschlamm. An der Kathode scheidet sich Kupfer aus der Lösung mit einer Reinheit von 99,99% ab.
    Kupferkathoden Produkt der ® Kupferelektrolyse (Kupfergehalt > 99,99%) und Grundprodukt (erstes Basisprodukt) der NA.
    Kupferkonzentrat Produkt aus der Aufbereitung (Anreicherung) von Kupfererzen, Hauptrohstoff der NA. Da Kupfer in seinen Erzen fast ausschließlich chemisch gebunden und in niedrigen Konzentrationen (0,5 bis 4 % Kupferinhalt) vorliegt, werden die Erze nach der Gewinnung in der Mine in Aufbereitungsanlagen zu Konzentraten angereichert (Kupfergehalt 25 bis 40 %). Die bei der NA verarbeiteten Kupferkonzentrate können neben den Hauptbestandteilen Kupfer, Eisen und Schwefel (je etwa 30 %) auch Edelmetalle, Arsen, Wismut, Blei, Nickel, Selen und Tellur enthalten.
    Kupferstein Bei der pyrometallurgischen Verarbeitung sulfidischer Kupferkonzentrate entstehende Mischphase aus Kupfersulfid und Eisensulfid (nCu2S x FeS). Der bei der NA im Schwebeschmelzofen erzeugte Kupfer(roh)stein mit einem Kupfergehalt von ca. 65% wird im Konverter durch selektive Oxidation zunächst zu Spurstein (Cu2S) und dann weiter zu ® Blisterkupfer verarbeitet.
    LME (London Metal Exchange) Die umsatzstärkste und wichtigste Metallbörse der Welt.
    Metallbörse Warenterminbörse, an der durch Vergleich von Angebot und Nachfrage allgemein anerkannte Metallpreise als Grundlage für den weltweiten Handel mit Metallen und Warenterminkontrakten festgestellt werden.
    Metallurgie Oder auch Hüttenwesen. Sammelbegriff für Verfahren zur Herstellung von Metallen aus Rohstoffen wie Erzkonzentraten, Rückständen und Recyclingmaterialien. Man unterscheidet in pyrometallurgische (schmelzflüssige) und hydrometallurgische (nasschemische) Verfahren.
    OF-Kupfer Oxygen-free (sauerstofffreies) Kupfer
    Outokumpu-Verfahren Outokumpu Oy ist der Name der finnischen Hüttengesellschaft, die dieses pyrometallurgische Verfahren zur Verarbeitung von Kupfer- bzw. Nickelerzkonzentraten entwickelt hat. Kernstück dieses Verfahrens ist die ® Schwebeschmelzofenanlage.
    Oxidation In der ® Metallurgie werden unter diesem Begriff die chemischen Reaktionen zusammengefasst, bei denen Sauerstoff aufgenommen (verbraucht) wird. Reaktionsprodukt ist oft ein Oxid. In der allgemeinen Chemie fasst man unter diesem Oberbegriff alle Reaktionen zusammen, in deren Verlauf Atome, Moleküle oder Ionen Elektronen abgeben.
    Reduktion In der ® Metallurgie die Umkehrung der Oxidation, also die Sauerstoffabgabe bzw. in der allgemeinen Chemie die Elektronenaufnahme. Reduktionsverfahren haben in der Metallurgie eine große Bedeutung bei der Gewinnung von Metallen aus ihren oxidischen Verbindungen.
    Rohhütte Werksteile oder Unternehmen, in denen die Gewinnung von Roh- oder Werkmetallen erfolgt, bezeichnet man als Rohhütte. Typische Produkte sind Werkblei, Blister- und ® Schwarzkupfer sowie ® Rotguss.
    Rotguss Zur Gruppe der Bronzen gehörende Kupferlegierungen mit 4 bis 10% Zinn, 2 bis 7% Zink und bis zu 7% Blei.
    Schmelzlöhne Verarbeitungsentgelte, die die NA von den Minen für die Verarbeitung der Erzkonzentrate erhält.
    Schwebeschmelzofen Erster pyrometallurgischer Prozessschritt bei der Verarbeitung von Kupferkonzentrat. Das in einem Reaktionsschacht herabfallende (schwebende) Konzentrat wird mit Sauerstoff zur Reaktion gebracht. Durch die freiwerdende Wärme schmilzt das Konzentrat. Schwefel und Eisen werden in Zwischenprodukten abgetrennt. Es erfolgt eine Anreicherung des Kupfers im ® Kupferstein auf etwa 65% Kupferinhalt.
    Southwire-Verfahren Mit diesem auch bei der NA genutzten Verfahren wird das ursprünglich diskontinuierlich und in getrennten Verfahrensschritten durchgeführte Gießen von Drahtbarren (Wirebars) und deren anschließendes Warmwalzen zu einzelnen Drahtabschnitten in einem kontinuierlichen Prozeß zusammengefasst. Dabei wird das geschmolzene Kupfer über ein Gießrad zunächst zu einem endlosen Strang vergossen. Dieser wird direkt aus der Schmelzwärme in einer mehrstufigen Warmwalzstraße zu Gießwalzdraht umgeformt, welcher das Ausgangsprodukt für die Herstellung von Kabeln, Litzen und hauchfeinen Drähten bei unseren Kunden darstellt.
    Strangguss Kontinuierliches Gießverfahren, bei dem im Gegensatz zum Kokillenguß ein endloser Barrenstrang erzeugt wird. Während des Gießprozesses werden von diesem Strang mit einer mitlaufenden („fliegenden“) Säge die einzelnen Barren abgetrennt. Es können Vierkant- oder Rundbarren in den verschiedensten Abmessungen und mit variablen Längen entsprechend den Kundenanforderungen erzeugt werden. Die Vierkantbarren (Walzplatten) werden durch walzen zu Blechen, Bändern oder Folien weiterverarbeitet, die Rundbarren (Billets) werden hauptsächlich mittels Strangpressen zu Profilen oder Rohren umgeformt.
    Treibkonverter Einstufiges pyrometallurgisches Aggregat zur Gewinnung von Edelmetallen aus dem Anodenschlamm der Elektrolyse
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