Sitemap
Konzern Rohstoffe/Produkte Investor Relations Public Relations
 
 
 
 
 
 
 
  Leistungen
 
 
 

Die NA AG informiert

Umwelterklärung 2007
Umwelterklärung 2006
Umwelterklärung 2005
Menschen und Umwelt
Umwelterklärung 2004
Umwelterklärung 2003
Sie sind hier: Home > Konzern > Umweltschutz > Leistungen
Inhalt  |  Luft  |  Wasser  |  Energie
Emissionen
Stäube und Gase, die aus Schornsteinen in die Luft abgegeben werden, werden als gerichtete Emissionen bezeichnet. Die Stäube und Gase aus allen anderen nicht gerichteten Quellen, wie Öffnungen für den Luftaustausch in den Produktionshallen oder offene Lagerplätze und Verkehrswege, werden als diffuse Emissionen bezeichnet. Wegen der bereits drastischen Reduzierung der gerichteten Emissionen treten die diffusen Emissionen in den Vordergrund. Die weiteren geplanten Umweltschutzmaßnahmen der Norddeutschen Affinerie konzentrieren sich deshalb auf die Reduktion der diffusen Emissionen.

Gegenüber dem Geschäftsjahr 2004/05 konnten wir 2005/06 am Standort Hamburg nochmals die spezifischen Emissionen senken. Mit Ausnahme der SO2-Emissionen, die konstant gehalten werden konnten, wurden trotz einer Rekord-Kupferproduktion auch die wesentlichen absoluten Emissionen verringert.
Für das laufende Geschäftsjahr erwarten wir wieder eine deutliche Reduktion der absoluten Emissionen. Insbesondere das Projekt RWN 2004 ist hier zum Tragen gekommen: Durch diese Umweltschutzmaßnahmen mit einem Investitionsaufwand von gut 6 Mio. € wurden die diffusen Emissionen der Sekundärhütte (RWN), in der in Hamburg eigene und fremde metallhaltige Zwischenprodukte sowie Recyclingmaterialien verarbeitet werden, deutlich reduziert.
In Lünen wurde mit einem Investitionsvolumen von ca. 40 Mio. € ein neues, umweltschonendes und energiesparendes Schmelzsystem (das Kayser Recycling System (KRS)) entwickelt. Weitere Investitionen, insbesondere zur Verminderung diffuser Emissionen im Bereich der Schmelzaggregate sowie bei der Lagerung und dem Umschlag von Einsatzstoffen wurden getätigt. Am Standort Lünen konnten damit die spezifischen Emissionen seit dem Jahr 1990 um ca. 70 % verringert werden. Die behördlich festgelegten Grenzwerte werden deutlich unterschritten. Um die Immissionssituation im Umfeld des Werkes weiter zu verbessern, werden im Rahmen eines freiwillig vereinbarten Emissionsminderungsprogramms 10 Mio. € investiert. Darüber sollen weitere 8,5 Mio. € in den Umweltschutz investiert werden.
  Druckversion