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Recycling |
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Ihr Kontakt in Lünen:
Christian Coesfeld
Metall-Recycling
02306 / 10 8 221
02306 / 10 8 449
c.coesfeld@na-ag.com
Ihr Kontakt in Hamburg:
Thorsten Steenbock
Metall-Recycling
040 / 78 83 – 22 11
040 / 78 83 – 22 55
t.steenbock@na-ag.com
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| Recyclingtechnik
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Recycling im NA-Konzern erfolgt in Abhängigkeit von Konsistenz und chemischer Zusammensetzung der Rohstoffe über unterschiedliche
Verfahrenswege. Dies ermöglicht uns materialspezifisch eine wettbewerbsfähige und umweltfreundliche Verarbeitung einer
besonders großen Bandbreite von Materialien.
In Lünen beginnt der Verarbeitungsprozess – sofern notwendig - mit Probenahme, gefolgt von einer Vorbereitungsstufe. Je nach Beschaffenheit und Zusammensetzung
können die Rohstoffe mit einer Schere zerkleinert oder in einer spezifischen
Materialvorbereitungsanlage behandelt werden. Hierdurch wird grobes Material
einsatzfähig. Eisen, Aluminium und Kunststoffe lassen sich abtrennen
und zu verkaufsfähigen Partien zusammenstellen.
Die pyrometallurgische Verarbeitung, d. h. das Einschmelzen, beginnt im Kayser-Recycling-System (KRS). Das zentrale Aggregat ist ein Badschmelzofen mit einer Höhe von fast 13 m. Charakteristisches Merkmal ist die Verwendung einer Tauchbrennlanze, die von oben in den Ofen eingebracht wird und der Zufuhr von Heizöl, Sauerstoff und Luft dient. Der Schmelzprozess läuft im KRS sehr schnell ab. Die Chargenzeiten sind kurz. Das ausgeschleuste Eisensilikatgranulat enthält nur sehr niedrige Restgehalte an Kupfer. Zinn und Blei werden in einer Schlacke angereichert, die im unmittelbar angeschlossenen Mischzinnofen zu einer Zinn-Blei-Legierung verarbeitet wird. Im Prozessverlauf wird Zink in einem KRS-Oxid, einem Flugstaub, angereichert.
Das KRS eignet sich hervorragend sowohl zum Einsatz von Recyclingmaterialien mit geringeren Kupfer- und Edelmetallgehalten als auch von komplexen Materialien. Ausgebracht wird Rohkupfer, das einen durchschnittlichen Kupferanteil von 95 % aufweist und schmelzflüssig im Anodenofen weiterverarbeitet wird. Dort erfolgt, unter Zusatz von Altkupfer, eine weitere Reinigung. Die Schmelze wird zunächst mit Luft oxidiert und nach dem Entfernen der Schlacke desoxidiert. Am Ende der pyrometallurgischen Verarbeitung wird das jetzt 99 % reine Anodenkupfer zu Kupferanoden vergossen. Sie bilden das Ausgangsprodukt für die letzte Reinigungsstufe der Kupfergewinnung, die Elektrolyse. Hier werden hochwertige
Kupferkathoden erzeugt. Wichtige Begleitmetalle, insbesondere Gold, Silber und Selen werden im Anodenschlamm angereichert.
Sekundärkupfererzeugung Hamburg
Das Basismaterial in der Sekundärkupfererzeugung Hamburg besteht aus einer Vielzahl edelmetallreicher Recyclingmaterialien sowie Hüttenzwischenprodukten, sowohl aus Betrieben der NA als auch von Metallhütten und Edelmetallscheidereien. In verschiedenen, auf die Rohstoffe abgestimmten Schmelzkampagnen erfolgt eine rohstoffspezifische Verarbeitung in einer modernen Elektroofenanlage. Wichtigstes Ziel ist die pyrometallurgische Trennung von Blei und Kupfer sowie die Anreicherung der Edelmetalle.
In der nachgelagerten Bleiraffination werden die bei der Kupfergewinnung noch vorhandenen Nebenbestandteile wie Blei, Wismut, Antimon und Tellur abgetrennt und als Feinblei, Blei-Wismutlegierung, Antimon- und Tellurkonzentrat vermarktet. Die Edelmetalle werden in einem sogenannten Reichblei, das ca. 70 % Edelmetalle enthält, aufkonzentriert.
In der Edelmetallgewinnungsanlage werden die Anodenschlämme der NA-Kupferelektrolysen zusammen mit dem Reichblei aus der Bleiraffination verarbeitet. Mit einer modernen und umweltfreundlichen Edelmetallgewinnung der NA decken wir aber auch ein breites Einsatzspektrum von edelmetallreichen Materialien ab. So verarbeitet NA hier auch Anodenschlämme anderer Kupferhütten, Scheidgüter, Edelmetall- und Münzschrotte sowie edelmetallhaltige Gekrätze und Schlacken. Verkaufsprodukte hieraus sind neben Feinsilber, Feingold und Konzentraten der Platingruppenmetalle auch Feuchtselen, das bei der Retorte weiterverarbeitet wird.
Der Fokus der Sekundärkupfererzeugung in Hamburg liegt damit auf der Anreicherung und Gewinnung der Edelmetalle und der Abtrennung diverser Begleitmetalle der Kupfergewinnung.
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